Es ist zum Verrücktwerden oder "C'est affolant!", wie der gescheite Franzose sagen würde. In letzter Zeit hab ich keine Zeit - aber davon ne ganze Menge.
Beispielsweise war ich erst gestern gezwungen den Sonntag Nachmittag über mit Religion zu verbringen. Die große Hausaufgabe zu Mittwoch wird mich dann auch morgen Nachmittag noch einmal in Anspruch nehmen. Heute hab ich da keine Zeit für: denn heute steht Lernen an, zwar nicht, wie gestern, für den Französisch-Vokabeltest, den ich ordentlich versemmelt habe, sondern für die Biologiearbeit am Donnerstag. Aber natürlich erst nach acht äußerst spaßigen Stunden Schule.
Später geht's dann zur Fahrschule, nicht freiwillig wie es offiziell ja ist, sondern gezwungenermaßen - ähnlich wie bei der Schule - denn das einzige was daran freiwillig ist, ist der freie Wille nicht zum Abstellgleis gehören zu wollen. Führerschein und Abi sind heutzutage unabdingbar. Das ist nunmal so.
Morgen wird's dann lustiger. Ich erwähnte bereits Religionshausaufgabe zu dem 8-Stunden-Mittwoch (zwei Tage nach dem 8-Stunden-Montag), ließ allerdings die Lieblingsbeschäftigung, Orientierungslauf, also Schulsport, aus, die den Dienstag zu einem 10-Stunden-mit-2-Stunden-Pause-Dienstag macht. Die zwei Stunden brauch ich allerdings gerade mal um nach Hause zu fahren, etwas zu essen und wieder loszufahren. Oder vielleicht ein zwei Mal durchzuatmen.
Lustig wird's dann erst nach Sport und nach Reli, was - natürlich - auf die Minute folgt. Da hab ich dann Bogenschießen - natürlich ist das freiwillig, jedoch muss Sport auch sein, damit der Körper auf Trab bleibt.
Dabei vergaß ich dann noch die Internetverabredungen, bei denen es sich nicht, wie vielleicht vermutbar, um NEU.de Liebesverabredungen handelt, sondern vielmehr um Worldtalk.de Elfen, Orks und Zwerge-Schlachteinlagen im Stile des Pen & Paper. Diese beanspruchen mich, teils durch Halblinge und Drachen, teils durch Raumschiffe und Außerirdische, jeweils Montags und Mittwochs nach der Fahrschule, von der ich gegen 21:00 Uhr zurückkehre.
Es geht allerdings noch weiter, denn noch sind wir erst beim Donnerstag. An selbigem habe ich doch noch etwas Freizeit für mich. Die Bioarbeit wird dann schon geschrieben sein und selbst am Freitag habe ich, dank freier Arbeitsverteilung in Unterrichtsfach Deutsch, etwas mehr Zeit für mich. Vormittags.
Nachmittags geht dann schon gut los mit dem Aufarbeiten von sämtlichen Versäumnissen, die - zwar meistens, doch nicht nur - im schulischen Bereich liegen. Abends habe ich Freizeit und an dieser Stelle vergesse ich doch beinahe glatt zu erwähnen, dass ich von dieser am Dienstag jede Minute in Bildung und Vorbereitung zukünftiger Selbstfindung investiere, nämlich die Studien der Künste der bewegten Bilder vor der Laterna Magica, wie der Fachmann jenen viereckigen Kasten in eines jeden Wohnstube zu nennen pflegt.
Freitags kommt daraufhin der krönende Abschluss: Die Zeit in der Schule vergeht schleppend und danach, endlich, grüßt das Wochenende. Und Klavier.
Die Stunde Klavier, die ich wöchendlich in Anspruch nehme wird dicht gefolgt von einer planungsorientierten Freistunde, welche nicht selten dazu dient sich auf das anschließende Fechten vorzubereiten.
Dieses beansprucht bis 20:30 und leitet dann endlich das Wochenende ein, an dem ich Thomas Manns "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull", Hermann Hesses "Siddharta", Béatrice Nicodèmes "Mauvaise rencontre" und Paul Austers "Moon Palace" zugleich lesen kann - schulisch bedingt versteht sich.
Merkwürdig wie ich dann diesen Eintrag im blog verfassen konnte, fragen Sie? Nun, ich denke es würde zu sehr zu Lasten meiner Zeit gehen ihnen die Umstände näher zu erläutern, doch seien Sie gewiss, ich begebe mich zu meiner schriftstellerischen Leistung in bester Hermann Hesse Manier und werde tout à coup zurück zu meiner Arbeit gehen, nicht ohne jedoch ihnen versichert zu haben, dass ich gar zwei Mal, deux fois, an diesem Artikel saß, wessen erstere Form jedoch durchaus meines Personalcomputers zur Schuld angelastet werden darf, welcher aufgrund einer unglückseeligen Woge des Schicksals mitten in der extatischen Schriftmalerei seinen edlen Geist traurig aufgab.
In diesem Sinne,
ihrThomas Mann Marc S.
Beispielsweise war ich erst gestern gezwungen den Sonntag Nachmittag über mit Religion zu verbringen. Die große Hausaufgabe zu Mittwoch wird mich dann auch morgen Nachmittag noch einmal in Anspruch nehmen. Heute hab ich da keine Zeit für: denn heute steht Lernen an, zwar nicht, wie gestern, für den Französisch-Vokabeltest, den ich ordentlich versemmelt habe, sondern für die Biologiearbeit am Donnerstag. Aber natürlich erst nach acht äußerst spaßigen Stunden Schule.
Später geht's dann zur Fahrschule, nicht freiwillig wie es offiziell ja ist, sondern gezwungenermaßen - ähnlich wie bei der Schule - denn das einzige was daran freiwillig ist, ist der freie Wille nicht zum Abstellgleis gehören zu wollen. Führerschein und Abi sind heutzutage unabdingbar. Das ist nunmal so.
Morgen wird's dann lustiger. Ich erwähnte bereits Religionshausaufgabe zu dem 8-Stunden-Mittwoch (zwei Tage nach dem 8-Stunden-Montag), ließ allerdings die Lieblingsbeschäftigung, Orientierungslauf, also Schulsport, aus, die den Dienstag zu einem 10-Stunden-mit-2-Stunden-Pause-Dienstag macht. Die zwei Stunden brauch ich allerdings gerade mal um nach Hause zu fahren, etwas zu essen und wieder loszufahren. Oder vielleicht ein zwei Mal durchzuatmen.
Lustig wird's dann erst nach Sport und nach Reli, was - natürlich - auf die Minute folgt. Da hab ich dann Bogenschießen - natürlich ist das freiwillig, jedoch muss Sport auch sein, damit der Körper auf Trab bleibt.
Dabei vergaß ich dann noch die Internetverabredungen, bei denen es sich nicht, wie vielleicht vermutbar, um NEU.de Liebesverabredungen handelt, sondern vielmehr um Worldtalk.de Elfen, Orks und Zwerge-Schlachteinlagen im Stile des Pen & Paper. Diese beanspruchen mich, teils durch Halblinge und Drachen, teils durch Raumschiffe und Außerirdische, jeweils Montags und Mittwochs nach der Fahrschule, von der ich gegen 21:00 Uhr zurückkehre.
Es geht allerdings noch weiter, denn noch sind wir erst beim Donnerstag. An selbigem habe ich doch noch etwas Freizeit für mich. Die Bioarbeit wird dann schon geschrieben sein und selbst am Freitag habe ich, dank freier Arbeitsverteilung in Unterrichtsfach Deutsch, etwas mehr Zeit für mich. Vormittags.
Nachmittags geht dann schon gut los mit dem Aufarbeiten von sämtlichen Versäumnissen, die - zwar meistens, doch nicht nur - im schulischen Bereich liegen. Abends habe ich Freizeit und an dieser Stelle vergesse ich doch beinahe glatt zu erwähnen, dass ich von dieser am Dienstag jede Minute in Bildung und Vorbereitung zukünftiger Selbstfindung investiere, nämlich die Studien der Künste der bewegten Bilder vor der Laterna Magica, wie der Fachmann jenen viereckigen Kasten in eines jeden Wohnstube zu nennen pflegt.
Freitags kommt daraufhin der krönende Abschluss: Die Zeit in der Schule vergeht schleppend und danach, endlich, grüßt das Wochenende. Und Klavier.
Die Stunde Klavier, die ich wöchendlich in Anspruch nehme wird dicht gefolgt von einer planungsorientierten Freistunde, welche nicht selten dazu dient sich auf das anschließende Fechten vorzubereiten.
Dieses beansprucht bis 20:30 und leitet dann endlich das Wochenende ein, an dem ich Thomas Manns "Bekenntnisse des Hochstaplers Felix Krull", Hermann Hesses "Siddharta", Béatrice Nicodèmes "Mauvaise rencontre" und Paul Austers "Moon Palace" zugleich lesen kann - schulisch bedingt versteht sich.
Merkwürdig wie ich dann diesen Eintrag im blog verfassen konnte, fragen Sie? Nun, ich denke es würde zu sehr zu Lasten meiner Zeit gehen ihnen die Umstände näher zu erläutern, doch seien Sie gewiss, ich begebe mich zu meiner schriftstellerischen Leistung in bester Hermann Hesse Manier und werde tout à coup zurück zu meiner Arbeit gehen, nicht ohne jedoch ihnen versichert zu haben, dass ich gar zwei Mal, deux fois, an diesem Artikel saß, wessen erstere Form jedoch durchaus meines Personalcomputers zur Schuld angelastet werden darf, welcher aufgrund einer unglückseeligen Woge des Schicksals mitten in der extatischen Schriftmalerei seinen edlen Geist traurig aufgab.
In diesem Sinne,
ihr
2 Kommentare:
Solche Planungen kenne ich. Einfach eines nach dem anderen regeln. Man kommt auf seine Kosten in diesem Leben.
na ja diese woche hat halt noch mal so richtig in sich. doch nächste woche kommt dann die entschädigung^^. montag und dienstag wegen dem ersten mai frei und mittwoch auch noch weil da ja mündl. abi is. also nur 2 tage schule
ps ich bin die ganze woche alleine *bg*
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