
Große Nase, runzlig alt,
schläft im bitterkalten Wald,
schwarze Haare, ungepflegt,
seht was sich im Busch dort regt,
fettig Haut und scharfe Zähne,
beißen sich durch Fleisch und Sehne,
grobe Hände, spitze Hauer,
liegen schnarchend auf der Lauer,
wehe wenn Er dich erspäht,
wenn ihr euch in den Wald begebt,
dann fängt Er dich und schleift dich weg,
schleppt fort dich in sein Bergversteck,
und während du im Käfig sitzt,
wird der Spieß schon angespitzt,
ranzig stinkt es in der Höhle,
übel riechen Fett und Öle,
siehst du schon den Kochtopf köcheln,
hörst du Ihn gehässig röcheln,
gierig lodert Flammenrot,
wartet auf dich schon der Tod,
schluchzend bangst du um dein Leben,
würd’st doch ab jetzt nach Tugend streben,
doch für dich ist’s nun zu spät,
du weinst nun, und die Zeit vergeht,
sein großer Magen ist so leer,
hat Er doch Hunger wie ein Bär,
seine Pranken packen dich,
oh wie lacht und freut er sich,
ach was war das wunderbar,
Menschenfleisch, gewürzt und gar,
und du zappelst, und du schreist,
als er dich in den Blechtopf schmeißt,
nun kochst du, schreist du, weinst du, brennst,
da du jetzt dein Ende kennst,
das Fleisch ist gar, es schwindet der Wille,
langsam, langsam, endlich Stille,
und in der dunklen, trüben Nacht,
hört man nur noch wie Er lacht,
für ihn ist’s schon lang nicht mehr Graus,
er reißt dir alle Glieder aus,
und ohne Blut wirst du ganz matt,
an deinem Fleisch frisst er sich satt,
und dann platziert er deinen Schädel,
vor der Höhle, tödlich edel,
das klingt barbarisch, ist es auch,
doch so ist es nun mal Brauch,
gemein und hässlich, doch satt und voll,
fühlt Er sich wieder richtig toll,
und gibt es nichts, was er sonst tun soll,
ist’s nun mal so,
als dicker…
…fetter…
…Troll.
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