Ich mag Filme. Ich mag die Schauspieler, sonst würde ich mir den Film nicht angucken. Ich mag die Szenerie, sonst würde ich mir den Film nicht angucken. Ich bin einverstanden mit dem Film, was bedeutet, dass ich nicht nur wegen eines kleinen Fehlers aus dem Film herauslaufe, da der Film SO nun mal ist. Ich bin mir aber vor allem bewusst, dass ich einen Film nicht so haben kann, wie ich ihn möchte, dass der Film so ist, wie er ist - und vor allen Dingen, dass ich nicht einzelne Elemente aus dem Film herauspicken kann.
Sicherlich, manche Filme mag ich nicht, weil sie nicht so verlaufen, wie ich mir das gewünscht hätte, allerdings gibt es auch einige, die mich (obwohl ich sie nicht mochte) davon überzeugt haben, dass sie keinesfalls schlecht sind. Ich passe eben nur nicht zu dem Film.
Dann gibt es diese Menschen, die ins Kino gehen, um einen Actionfilm zu sehen, sich dafür aber nicht Stirb Langsam 4 aussuchen, sondern unbedingt in Fluch der Karibik gehen müssen, oder - noch besser - sie gehen in den nächstbesten Film, dessen Titel etwas mit Action zu tun hat. Lord of War zum Beispiel.
Tja, die werden dann wohlmöglich sehr, sehr enttäuscht sein, denke ich mir. Nicht allerdings erwarte ich, dass ich das auch bin.
So wie Fluch der Karibik 3 - ich fand den Film in Ordnung. Das Ende war nicht das Beste, doch im Großen und Ganzen schonmal besser als Spiderman 3.
Dann, zum Schluss, als Will endlich wieder seine Elizabeth in den Armen halten kann, als sich beide endlich wieder, eng umschlungen, knutwschään können, kommt der geistreiche Kommentar des Halbaffen neben mir: "Fiiicken."
Prima. So kann man das Ende eines guten Filmes für alle Zeiten versauen. Ich könnte kotzen und - ehrlich - wenn der noch so einen Kommentar abgelassen hätte, wäre ich wiklich aufgesprungen und hätte ihn erst einmal sowas von zusammengestaucht.
Ein Film ist kein Wunschkonzert. Ein Film ist, wie er ist. Und wenn das nicht gefällt, was ich verstehen kann, dann sollte man wenigstens so intelligent sein seine vorlaute Schnauze zu halten und nicht mit Kommentaren denjenigen neben einem in Rage zu bringen.
Ich kenne da auch so einen. Der stöhnt und wälzt sich, verdreht die Augen und atmet laut aus. Schnalzt mit der Zunge und knurrt - alles weil ihm der Film nicht gefällt. Ich, der neben ihm sitzt, kann es überhaupt nicht ab. Ich stimme mit ihm in manchen Szenen überein, kann manches auch nicht sehen, bin mit manchem auch nicht einverstanden, doch ich spare es mir für das Ende des Filmes auf. Ich urteile nicht vorschnell über den Film, nur weil mir der Anfang - oder manche Szenen nicht gefallen. Ich warte immer erst das Ende des Filmes ab, bevor ich meine Bewertung abgebe - und so mancher Film hat mich schon überrascht, wurde zum Ende hin einigermaßen oder sogar richtig gut, beziehungsweise hatte eine klasse Ende, was mich für den Rest wenigstens einigermaßen entschädigte.
Ich kann es nicht leiden, wenn ich beim Filmeschauen unterbrochen werde - das ist in etwa so, als würde jemand so gegen 12:30 Uhr in der Disco während alle Tanzen die Musik für ne Viertelstunde ausdrehen. Denn es braucht, so finde ich, Zeit, um von einem Film gefesselt zu werden. Man kann nicht einfach wieder so in den Film hineinspringen - jedenfalls nicht, wenn es kein Actionfilm ist.
Und da liegt vermutlich auch das Problem. Der Großteil der (spät)pubertierenden Kinobesucher verlangt ACTION, BLUT, SPEZIALEFFEKTE. Und sobald es dann an die Essenz des Filmes geht: die Kussszene - die "Belohnungsszene", die Szene, in der der Held seine Angebetete errettet, in der all die Bemühungen, die er in die Sache gesteckt hat endlich aufgehen - wenn diese Szene kommt und nicht innerhalb von wenigen Sekunden zu Ende geht, dann ist die Enttäuschung groß.
Is ja in Ordnung, sollen sie doch bitte mir, als verlorenen Romantiker, die wichtigste Szene des Filmes lassen. Damit wenigstens einer zufrieden aus dem Kino gehen kann.
Ich mag es nicht, wenn andere sich in meinen Filmgenuss einmischen. Die meisten Kinogänger haben dabei nämlich eines noch nicht begriffen. Der Unterschied zwischen Kino und Sofafernsehen ist, dass im Kino alles verstärkt wird.
Sowohl Spezialeffekte, Sound und Atmosphäre, wie aber auch die kleinen Kommentare, die den Sofaabend sonst so lustig machen. Auf dem Sofa darf man sich während des Filmes unterhalten, wenn alle einverstanden sind. Im Kino lässt man sich anstelle davon auf die Atmosphäre ein, die der Film einem vermitteln will.
Ich mag es nicht, wenn ich einen Film nicht in Ruhe schauen kann. Vielleicht ein Grund mehr nicht ins Kino zu gehen, sondern lieber die DvD zu Hause zu gucken. Gegen Kino spricht nämlich mehr, als nur die Raubkopiererei.
Sicherlich, manche Filme mag ich nicht, weil sie nicht so verlaufen, wie ich mir das gewünscht hätte, allerdings gibt es auch einige, die mich (obwohl ich sie nicht mochte) davon überzeugt haben, dass sie keinesfalls schlecht sind. Ich passe eben nur nicht zu dem Film.
Dann gibt es diese Menschen, die ins Kino gehen, um einen Actionfilm zu sehen, sich dafür aber nicht Stirb Langsam 4 aussuchen, sondern unbedingt in Fluch der Karibik gehen müssen, oder - noch besser - sie gehen in den nächstbesten Film, dessen Titel etwas mit Action zu tun hat. Lord of War zum Beispiel.
Tja, die werden dann wohlmöglich sehr, sehr enttäuscht sein, denke ich mir. Nicht allerdings erwarte ich, dass ich das auch bin.
So wie Fluch der Karibik 3 - ich fand den Film in Ordnung. Das Ende war nicht das Beste, doch im Großen und Ganzen schonmal besser als Spiderman 3.
Dann, zum Schluss, als Will endlich wieder seine Elizabeth in den Armen halten kann, als sich beide endlich wieder, eng umschlungen, knutwschään können, kommt der geistreiche Kommentar des Halbaffen neben mir: "Fiiicken."
Prima. So kann man das Ende eines guten Filmes für alle Zeiten versauen. Ich könnte kotzen und - ehrlich - wenn der noch so einen Kommentar abgelassen hätte, wäre ich wiklich aufgesprungen und hätte ihn erst einmal sowas von zusammengestaucht.
Ein Film ist kein Wunschkonzert. Ein Film ist, wie er ist. Und wenn das nicht gefällt, was ich verstehen kann, dann sollte man wenigstens so intelligent sein seine vorlaute Schnauze zu halten und nicht mit Kommentaren denjenigen neben einem in Rage zu bringen.
Ich kenne da auch so einen. Der stöhnt und wälzt sich, verdreht die Augen und atmet laut aus. Schnalzt mit der Zunge und knurrt - alles weil ihm der Film nicht gefällt. Ich, der neben ihm sitzt, kann es überhaupt nicht ab. Ich stimme mit ihm in manchen Szenen überein, kann manches auch nicht sehen, bin mit manchem auch nicht einverstanden, doch ich spare es mir für das Ende des Filmes auf. Ich urteile nicht vorschnell über den Film, nur weil mir der Anfang - oder manche Szenen nicht gefallen. Ich warte immer erst das Ende des Filmes ab, bevor ich meine Bewertung abgebe - und so mancher Film hat mich schon überrascht, wurde zum Ende hin einigermaßen oder sogar richtig gut, beziehungsweise hatte eine klasse Ende, was mich für den Rest wenigstens einigermaßen entschädigte.
Ich kann es nicht leiden, wenn ich beim Filmeschauen unterbrochen werde - das ist in etwa so, als würde jemand so gegen 12:30 Uhr in der Disco während alle Tanzen die Musik für ne Viertelstunde ausdrehen. Denn es braucht, so finde ich, Zeit, um von einem Film gefesselt zu werden. Man kann nicht einfach wieder so in den Film hineinspringen - jedenfalls nicht, wenn es kein Actionfilm ist.
Und da liegt vermutlich auch das Problem. Der Großteil der (spät)pubertierenden Kinobesucher verlangt ACTION, BLUT, SPEZIALEFFEKTE. Und sobald es dann an die Essenz des Filmes geht: die Kussszene - die "Belohnungsszene", die Szene, in der der Held seine Angebetete errettet, in der all die Bemühungen, die er in die Sache gesteckt hat endlich aufgehen - wenn diese Szene kommt und nicht innerhalb von wenigen Sekunden zu Ende geht, dann ist die Enttäuschung groß.
Is ja in Ordnung, sollen sie doch bitte mir, als verlorenen Romantiker, die wichtigste Szene des Filmes lassen. Damit wenigstens einer zufrieden aus dem Kino gehen kann.
Ich mag es nicht, wenn andere sich in meinen Filmgenuss einmischen. Die meisten Kinogänger haben dabei nämlich eines noch nicht begriffen. Der Unterschied zwischen Kino und Sofafernsehen ist, dass im Kino alles verstärkt wird.
Sowohl Spezialeffekte, Sound und Atmosphäre, wie aber auch die kleinen Kommentare, die den Sofaabend sonst so lustig machen. Auf dem Sofa darf man sich während des Filmes unterhalten, wenn alle einverstanden sind. Im Kino lässt man sich anstelle davon auf die Atmosphäre ein, die der Film einem vermitteln will.
Ich mag es nicht, wenn ich einen Film nicht in Ruhe schauen kann. Vielleicht ein Grund mehr nicht ins Kino zu gehen, sondern lieber die DvD zu Hause zu gucken. Gegen Kino spricht nämlich mehr, als nur die Raubkopiererei.
5 Kommentare:
Gott segne Amerika!
oh wie ich es liebe, wenn leute ohne rückgrat und mit kleinem schwanz in ihr kleines leben ein bisschen sinn bringen müssen indem sie stumpfsinnige kommentare schreiben, nur weil sie zu blöd sind nen längeren text zu lesen.
Kann ich zustimmen.
jajaja... stimmt alles soweit ABER ES HEIßT " Stirb Langsam 4.0" das wichtig!!
Die genannten "Filverderber" Sind der Grund, wieso ich meist nur mit Freunden ins Kino gehe (die sich alle verhelten wie ich. Wenn schon Kommentare, dann geflüstert ins Ohr einer Person, doie da nichts gegen hat), und meist versuche, nicht am Rand zu sitzen.
Aber leider lassen sich trotzdem solche Leut enicht vermeiden, und der Herr Zwerg spricht mir mal wieder aus dme Zylinder..äh.. aus der Seele.
Liebe Grüße
Ryu
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