Sonntag, 16. September 2007

Heute blogge ich meine Hausaufgabe

und zwar in Deutsch. Meine Kritik zu "Uwe Tellkamp: Der Schlaf in den Uhren"

Beurteilt man, selbst oder fremd, neutral gesehen, objektiv am Besten, und einfach einfach, die Satzstruktur, Wortwahl oder Zeichensetzung – wobei die wohl nur schwer zu überblicken, fast wie ein Gewirr an Kommata, ist – das Werk von Uwe Tellkamp, das ja nun „Der Schlaf in den Uhren“ – warum das so ist, könnte man auch noch feststellen - heißt, käme man wohl zu dem Schluss, oder aber auch nicht, denn oftmals ist das „Gewirr“, man kann durchaus auch als neutraler Kritiker davon sprechen – und das Wort Kritik sei hier ebenso neutral gefasst – an Worten und Sprache – sei es auch sehr von ihrer ursprünglichen – der einfachen eben – Gestalt entfernt, nicht leicht zu verstehen, zumal ja – und da muss man einfach recht geben – nicht unbedingt eine gewöhnliche, will damit sagen simple, Struktur gegeben ist, sondern vielmehr vielschichtig, mehrfach und sonderbar erfrischend anders – man verzeih mir die Ungenauigkeit – wie ein Straßenbahn oder U-Bahn, das darf man für sich entscheiden, Netz, eben diese Metapher, also die Vernetzung, mit mehreren Schichten, Schienen und weiteren Formen von Schichten und Ebenen, bildet sie damit doch ein einzigartiges – möchte mir dabei allerdings nicht anmaßen alles, bzw. vieles oder aber auch nur weiteres in der, dieser oder einer anderen ähnlichen, Art zu kennen, geschweige denn auswendig des Wissens darüber zu wissen – Gerüst, das für Sprache, befremdlich oder nicht, jedoch irgendwo vertraut einfach und schlicht – man möchte nicht unbedingt sagen steril, das wäre vielleicht zu, man kann sagen, direkt – ist, dass vermutlich die einfache Komplexität der Sache – ja sie merken schon, ein Paradoxon – jegliche neutrale und oder objektive – wobei zu bestreiten ist, dass jemals so etwas und damit meine ich dieses fiktive Wort „objektiv“ – existiert hat, deshalb auch gar nicht zu wagen ist – oder zumindest es so sein sollte – und darum, weshalb auch sonst, wie ich von Anfang an schon gesagt und felsenfester Überzeugung treffend rübergebracht habe, am Besten gar nicht so anzufangen ist – Bewertung am Ende – und damit meine ich die abschließende allesumfassende –jedoch wie man sagen kann, vermutlich schon suggestiv durch den Text vermittelte – gar nicht zu geben ist, beziehungsweise man sich daher allerhöchstens – und das ist wohl im Mindesten keine Alternative – aus seinem ursprünglich Motiv – seinen Beweggründen also – heraus begeben müsste, um keine neutrale, allenfalls eine subjektive, abermals kritische Meinung hervorbringen zu können, zu sollen oder auch zu müssen – jedenfalls trotzdem nicht dürfen – wobei man dann zu einem anderen Fazit als diesem – so mir gegebenen und vertrauten – und allenfalls semiobjektiven – denn so einen Zustand gibt es ja bekanntlich nicht – käme, nämlich das – das kann ich nur noch weiter bekräftigen – dass der Satzbau hypotaktisch, die Zeichensetzung weitestgehend korrekt und die Idee zumindest neu ist, alles in allem – so denke ich – die Struktur (Ordnung also genauso wie Sinn) – oder aber der Sinn der Ordnung – verloren gegangen – obwohl man nun nichts wirklich verlieren kann, denn Materie als solche verschwindet ja nicht einfach – ist und gerade deshalb der Text eher für solche Menschen verfasst worden ist, wie jene, die auch diesen Text hier mit Freuden gelesen, korrigiert und verstanden haben – nicht unbedingt jedoch in dieser Reihenfolge.


Mal sehen, wie die Reaktionen morgen darauf werden...

9 Kommentare:

Anonym hat gesagt…

klar o.O O.o
das einzige was ich nach dieser kritik weiß ist dass ich dieses buch niemals lesen werde
zumidestens nie privat zu hause

ansonsten kann man sagen: da hat sich jemand mühe gegeben bei den HA

bin auch gespannt auf die reaktionen falls vorhanden XD

Merkenau hat gesagt…

^^ er hat die Hausaufgabe eingesammelt, Freitag wissen wir mehr. vielleicht werd ichs dann nochmal vorlesen müssen oder so.
ach und keine bange kai, mehr als der text den ich da verlinkt hab, ist es zum glück nicht :D

Anonym hat gesagt…

mich würde mal interessieren, in welchem jahrgang ihr das als hausaufgabe hattet ?? behandeln das nämlich auch gerade in der 12. und ich muss sagen, obwohl wir schon recht gute schreiber habe, ich glaube sowas hätte von unserem LK keiner hinbekommen...:-( und so richtig schlauer bin ich nun auch nicht, leider habe ich nämlich keine ahnung, wie ich meine hausaufgabe gestalten soll.... aber nochmals großes lob!

Anonym hat gesagt…

nicht den werde ich lesen :P

dann lass mal freitag von dir hören was an kommentaren seitens des/der lehrers/in, schüler gekommen ist^^

Merkenau hat gesagt…

@ katha: jahrgang 13 ^^ aber wir sollten eigentlich ne richtige kritik schreiben, nur hatte ich darauf keine lust, sodass ich mir das hier zusammengereimt hab ;D

Anonym hat gesagt…

und schon irgendwelche raktionen auf deine HA??

Anonym hat gesagt…

Ich selbst musste grade eine rezension zu uwe tellkampfs "schlaf in den uhren" schreiben und finde das deine rezension wirklich nichts aussagt außer einer aneinandererreihung möglichst vieler gutklingender begriffe.es geht kein sinn aus deiner reeznsion hervor.sprachlich gut.aber das ganze muss schon eine aussage haben.

Merkenau hat gesagt…

@ anonym:

Ich hatte niemals eine andere Intention, als viele gutklingende Begriffe aneinander zu reihen. Da sich mir der literarische Wert Uwe Tellkamps Geschichte entzieht, wollte ich etwas schreiben, das in etwa auf einem Niveau mit der Geschichte steht: Eine Aneinanderreihung schöner Worte, ohne viel Inhalt. Aber hey, immerhin hab ich Satzbau und Zeichensetzung erwähnt.

Im Endeffekt war es auch eher als Hausaufgabenausrede gedacht, da ich nicht viel Lust auf eine ernsthafte Rezension hatte. Hat allerdings auch gut geklappt - darfst es selbst auch gern versuchen =)

Anonym hat gesagt…

Großartig....=)

Ich weiß jetzt, dass ich mit meiner Rezension gar nicht so daneben liege ;)
Danke, du warst mir eine Hilfe bei meiner Hausaufgabe..